ÜBER UNS

Geld & Klima ist das erste deutschsprachige Online-Magazin, das über den Einfluss unseres heutigen Geldverständnisses auf den Klimaschutz berichtet. Das Magazin ist noch jung: Geld & Klima wurde 2022 gegründet, um die Geschichten hinter den Dollars im Zentrum der Klimadebatten zu erzählen. Unser Ziel ist, dass sich unsere Leser nicht mehr blind auf die Aussagen von Experten aus der Finanzbranche und der Wirtschaft verlassen, wenn es um die Frage geht: „Und wer soll diesen Klimaschutz bezahlen?“

Unser Redaktionsteam arbeitet in München daran, die Beziehung zwischen Geld und Klimaschutz zu entwirren:

Grüße aus dem schönen München!

Warum Geld?

Klimaschutz hat zwar das Ziel, weniger Treibhausgase in die Atmosphäre zu pusten. Doch all unsere Lösungen werden in Geld ausgedrückt. 

Geld steht im Zentrum der Klimadebatte und steuert uns zudem oft unbemerkt. Klimaschutz wird von Staaten und Kommunen, Bürgern und Unternehmen nur betrieben, wenn ihre Geldvorräte es ihnen erlauben. „Und wer soll dafür bezahlen?“ ist vielleicht die Frage, die wir am häufigsten als Antwort auf unsere Klimaschutzideen gehört haben. Wir wollen Ihnen Antworten vorstellen.

Obwohl Geld also meistens entscheidet, welches Klimaschutz-Engagement als angemessen erscheint, bleibt den meisten Menschen ein Rätsel, welchen Spielregeln wir dabei folgen. Unser Geldsystem ist in der Praxis sogar für einen Großteil der Bankenchefs zu komplex, und selbst in der Theorie streiten sie sich sogar noch darüber, woher unser Geld eigentlich kommt. 

„Wir werden niemals Nachhaltigkeit schaffen, solange wir in das gegenwärtige Finanzsystem eingesperrt sind. Es gibt keine Steuer, keinen Zinssatz und keine Offenlegungspflicht, die die vielen Wege überwinden könnte, auf denen das derzeitige Geldsystem die Nachhaltigkeit blockiert“
Dennis Meadows

Das allgemeingültige Geld, das wir heute benutzen, ist die Idee, dass alle Dinge — sei es ein Wald oder Haribo Bärchen — gegen alle andere eingetauscht werden können. Geld drückt unseren abstrakten Anspruch auf Ressourcen aus. Wir verwenden Geld heute dazu, unsere Beziehungen zu anderen Menschen und zur Natur zu arrangieren, genauso wie wir es einem Würfel überlassen, die Figuren in Mensch Ärgere Dich Nicht zu arrangieren. Seine heutige Form hat sich aufgrund von historischen Begebenheiten entwickelt und kann deshalb auch neu gedacht werden. Es gibt sogar Stimmen, die meinen, dass wir unsere Ziele im Klimaschutz und Gerechtigkeit nur erreichen können, wenn wir Geld neu denken. Trotzdem wird dem Geld als solches wenig Beachtung zugestanden. Hierüber wollen wir informieren und unsere Leser zum Nachdenken anregen.

Unsere Ziele

Es ist an der Zeit, dass wir uns bei Diskussionen über den Finanzmarkt und die Gestaltung unseres Geldes nicht mehr nur auf wenige Experten verlassen müssen. Es ist an der Zeit, dass wir selber versuchen, den Einfluss von Geld und unseres Finanzsystems auf den steckengebliebenen Klimaschutz zu verstehen und zu debattieren. 

Wir hoffen, Ihnen in unseren Berichten Intuition zu vermitteln, die Sie zwar nicht gleich zu „Experten“ macht, aber Sie befähigt, „Experten“ gezielter zu hinterfragen. 

Vielleicht hegen Sie aber auch die Vermutung, dass unser heutiges Geldsystem gar nicht anders aussehen kann. In diesem Fall hoffen wir, Ihnen Mut zu schenken. Wir möchten Ihnen in unseren Artikeln schildern, dass die Spielregeln für Geld neu skizziert werden können — und vor allem möchten wir auch darauf eingehen: wie diese neuen Spielregeln aussehen könnten.

Wir sind überzeugt: Geld geht auch anders. Wie genau? Das versuchen wir in unseren Recherchen herausfinden, und möchten Sie auf die Reise einladen. Wir berichten sowohl über kleine Dorfinitiativen als auch über große, vielleicht utopische Visionen von bekannten und noch eher unbekannten Denkern. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise zu neuen Initiativen von Regierungen in anderen Teilen unserer Welt, die sich an den Entwurf von Alternativen heranwagen. Lernen Sie Wissenschaftler und Aktivisten kennen, die Unkonventionelles entwerfen, und die Gemeinden, die den Mut haben, diese Ideen in Praxis zu verwandeln. 

Wir haben es selber erlebt: Narrative zu durchbrechen heißt, offen für Alternativen zu werden. Wir hoffen, dass unsere Artikel Sie herausfordern, die Narrative über „Geld“, die sich in Ihrem Kopf eingenistet haben, zu hinterfragen, um Platz für neue, alternative Ansätze zu schaffen. Das Ziel ist nicht schnelle Lösungen zu finden, sondern unser Denken zu verändern und erweitern, damit wir kreativere und gerechtere Lösungen finden.

Sie fragen sich vielleicht „Was bringt mir das?“ Vergessen Sie nicht: Geld entscheidet nicht nur über Erfolg oder Misserfolg von Klimagerechtigkeit, Geld hat auch eine andere nützliche Eigenschaft: Es ist ehrlicher als Worte und Versprechen.

Unsere Mission

Unser Ziel ist es, möglichst vielen Menschen die Berührungsangst vor dem Thema Geld und Finanzen zu nehmen, damit Sie in Zukunft auf die Frage „Und wer soll das bezahlen?“ kontern können. Um das zu erreichen, stellen wir unseren Newsletter, die Online Artikel unseres Magazins und unsere vierteljährliche Ausgabe kostenlos online zur Verfügung. Wir schreiben über Geschichten, die uns Aha-Momente gebracht haben, und hoffen, dass auch Sie sich beim Lesen über Aha-Erlebnisse freuen können. 

Was können wir verbessern?

Wir sind mit Sachkunde und Herzblut dabei und freuen uns über Hinweise, wie wir uns verbessern können, über Berichtigungen und Kommentare zu unseren Artikeln, sowie über Literaturempfehlungen. Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen möchten, dann schreiben Sie uns bitte hier.

Sie wollen mitmachen?

Wir sind immer auf der Suche nach Kooperationspartnern und neuen Mitstreitern. Wenn Sie Artikel schreiben, die Webseite verschönern, oder als Faktenprüfer die Qualität unserer Berichte verbessern wollen, weil Sie mit uns die Berichterstattung über die Rolle von Geld im Klimaschutz stärken möchten, dann würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Keines von beiden. Wir sehen viele Aspekte, in denen das jetzige Geldsystem sich auf Abwegen befindet. Deshalb suchen wir nach Lösungen, wie es umgebaut werden kann, um uns aus den vielen Krisen wieder herauszumanövrieren. Dabei interessiert uns die Einordnung nach links oder rechts nicht wirklich. Allerdings betrachten wir Klimaschutz und Geld als untrennbar mit Fragen der Gerechtigkeit verflochten.

Wir gehören zu keiner politischen Partei und identifizieren uns mit keiner spezifischen ideologischen Ausrichtung. Wir setzen uns auch für politisch unpopuläre Ideen ein, wenn (und solange) wir von ihnen überzeugt sind und schrecken nicht davor zurück, unsere Meinung zu ändern, wenn sich zeigt, dass sie unterschätzte negative Auswirkungen hat.

Unsere Artikel bieten eine Mischung aus faktenbasierter Berichterstattung über neue Entwicklungen, sowie Analysen, die die Perspektive von Geld & Klima widerspiegeln. Die Grenzen zwischen Bericht und Meinung versuchen wir stets für den Leser deutlich zu markieren.

Wir richten uns in unserer journalistischen Arbeit nach dem deutschen Pressekodex. Wir sind in unserer Berichterstattung darauf bedacht, durch aufwendige Recherchen und Faktenprüfung die Öffentlichkeit wahrhaftig und sorgfältig zu unterrichten. Stellt sich heraus, dass wir doch eine Tatsache fälschlich dargestellt haben, dann werden Sie darüber am Ende von unseren Online-Artikeln und in der jeweils nächsten Publikation an geeigneter Stelle unterrichtet. Um unsere Freiheit und Unvoreingenommenheit bei der Berichterstattung zu wahren, nehmen wir keine Geschenke oder andere Vorteile an. Datenschutz und die Wahrung des Rechts auf Privatleben und Menschenwürde ist für uns von großer Bedeutung. 

Wir verzichten aus Überzeugung darauf, uns durch Werbeeinnahmen zu finanzieren. Wenn unsere Arbeit Sie begeistert, würden wir uns über eine kleine oder große Spende im Rahmen Ihrer Möglichkeiten freuen. Ihre Spenden ermöglichen es uns, auch weiterhin Artikel mit Aha-Effekt zu schreiben. 

Wir sind noch jung und unabhängig. Sollten Interessenkonflikte bei einem Mitglied entstehen, wird dieser, insoweit es die Unabhängigkeit seiner Berichterstattung beeinflussen könnte, die Arbeit für Geld & Klima zurückfahren. 

Wir schreiben für diejenigen, die auf der Suche nach Alternativen zu unserem heutigen Geldsystem und Wirtschaftsweise sind. Das sind einerseits enthusiastische und oftmals als „idealistisch“ bezeichnete junge Menschen, wie wir. Andererseits meinen wir damit auch unsere Professoren, Eltern und Bekannte, mit denen wir uns einig sind, dass es so, wie es jetzt läuft, nicht besonders gut funktioniert. Wir hoffen, dass unsere Artikel, die Narrative beider Gruppen herausfordern und ihnen ermöglichen, unser Geldsystem interessierter, informierter und zugleich kritischer zu betrachten.

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